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Fassade mit Algen- und Grünbelag-Befall sowie gereinigte Vergleichsfläche
Sub-Leistung · Algen & Grünbelag

Algen & Grünbelag entfernen — bis zu 12 Jahre Ruhe.

Weichwasch-Verfahren mit Biozid-Vorbehandlung: Wir entfernen Algen, Moos und Flechten nicht nur oberflächlich — die Wirkstoffe zersetzen die Sporen bis in die Wurzeln. Ergebnis: 4–6 Jahre ohne Neubefall, mit optionaler Imprägnierung bis zu 12 Jahre.

Das Problem

Warum Hochdruck gegen Grünbelag fast immer scheitert.

Die häufigste Fehlannahme: „Ein kräftiger Hochdruck­reiniger spült das Zeug schon weg." Kurzfristig stimmt das sogar. Nach 6–12 Monaten ist der Grünbelag aber zurück — oft stärker als vorher. Der Grund: Hochdruck entfernt das sichtbare Material, aber die mikroskopischen Sporen bleiben im Putz. Zusätzlich raut der Druck die Oberfläche auf, wodurch mehr Feuchtigkeit hält. Der perfekte Nährboden für den nächsten Befall.

Dazu kommt: Hochdruck auf WDVS, Putz oder Kalkfassaden zerstört die schützende Außenschicht. Wasserwege öffnen sich, Feuchtigkeit zieht in die Dämmung — am Ende steht eine Sanierung für 8.000–15.000 €, nur weil der Grünbelag mit zu viel Druck weg sollte. Auf Nordseiten und in feuchten Lagen ist das Risiko besonders hoch.

Wer Algen, Moos und Flechten dauerhaft loswerden will, muss die Sporen abtöten, nicht nur das sichtbare Wachstum abwaschen. Das funktioniert chemisch, nicht mechanisch.

Unsere Lösung

Das Weichwasch-Verfahren: Vorbehandlung, Einwirkzeit, Nachspülen.

  1. 1
    Substrat-Analyse und Musterfläche Jede Fassade ist anders. Putz, Klinker, WDVS — das bestimmt Wirkstoff-Konzentration und Einwirkzeit. Vor dem Hauptauftrag testen wir auf 1 m².
  2. 2
    Biozid-Vorbehandlung (BAuA-zugelassen) Kontrolliert aufgetragen, nicht flächig versprüht. Wirkstoff zersetzt Algen, Moos und Flechten bis in die Wurzeln — Einwirkzeit 24–48 Stunden.
  3. 3
    Niederdruck-Heißwasser (max. 80 bar) Substratschonendes Abspülen bei 40–60 °C. Der tote Belag löst sich, ohne Putz oder Fugen anzugreifen.
  4. 4
    Hydrophobe Imprägnierung (optional) Silikonharz-Basis. Feuchtigkeit läuft ab statt einzudringen — ohne Feuchtigkeit keine Algen. Verdoppelt die Reinigungs-Haltbarkeit auf 8–12 Jahre.
Preise & Risikoflächen

Was die Grünbelag-Entfernung kostet — und wo Algen besonders häufig zuschlagen.

Der Marktpreis für das Weichwasch-Verfahren mit Biozid liegt bei 12–18 €/m², inklusive Vorbehandlung, Einwirkzeit und Nachspülen. Für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Fassade bedeutet das 1.800–2.700 € Festpreis. Mit zusätzlicher Silikonharz-Imprägnierung addieren sich 4–8 €/m² — lohnt sich besonders an den kritischen Risikoflächen:

Risikofläche 1

Nord- und Westseiten

Trocknen nach Regen deutlich langsamer als Süd-/Ostseiten. Auf WDVS zeigt sich Grünbelag dort oft schon nach 3–4 Jahren. Imprägnierung nach der Reinigung verdoppelt die Haltbarkeit.

Risikofläche 2

Fassaden mit Baum- oder Hecken-Nähe

Schatten, Blatt-Feuchtigkeit, Pollen — ein perfekter Nährboden. Besonders kritisch bei immergrünen Hecken (Thuja, Kirschlorbeer), die ganzjährig Feuchtigkeit halten.

Risikofläche 3

Flussnähe & ländliche Lagen

Rheinschiene, Mosel, Main — erhöhte Luftfeuchte treibt Algenwachstum. In Rheinhessen und im Rheinland sehen wir regelmäßig Fassaden, die alle 4–5 Jahre gereinigt werden müssen.

Marktpreis
12–18 €/m²
EFH 150 m²
1.800–2.700 €
Haltbarkeit
4–6 Jahre
Mit Imprägnierung
8–12 Jahre
Die 5-Punkte-Prüfung

Unter dem Namen KlarWerk 360 arbeitet nur, wer alle fünf Kriterien erfüllt.

Nicht „wir prüfen irgendwie". Fünf harte, nachprüfbare Kriterien. Fehlt einer, kommt der Spezialist nicht zu Ihnen — egal wie gut das Angebot klingt.

01

Qualifikation

Meisterbrief oder mindestens 10 Jahre nachweisbare Branchenerfahrung. Kein Quereinsteiger ohne Referenz.

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Haftpflicht ≥ 3 Mio. €

Police-Nachweis liegt vor Auftragsbeginn schriftlich bei uns vor — inklusive Höhenarbeit und Sachschaden.

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Deutscher Sitz, saubere Bonität

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FAQ

Algen & Grünbelag — Antworten auf die häufigsten Fragen

Warum kommt der Grünbelag nach einer Hochdruck­reinigung so schnell wieder?

Weil Hochdruck die Sporen nicht abtötet — er spült nur das sichtbare Material ab. Nach 6–12 Monaten ist der Befall zurück, oft stärker als vorher, weil die Oberfläche durch den Druck aufgeraut wurde und mehr Feuchtigkeit hält. Wir arbeiten mit einem Biozid-Vorbehandlungsverfahren: Der Wirkstoff zersetzt Algen, Moos und Flechten in 24–48 Stunden bis in die Wurzeln. Erst danach wird mit Niederdruck-Heißwasser abgespült. Ergebnis: 4–6 Jahre Ruhe statt 6–12 Monate.

Was kostet die Entfernung von Algen- und Grünbelag pro Quadratmeter?

Für das Weichwasch-Verfahren mit Biozid-Vorbehandlung liegt der Marktpreis bei 12–18 € pro m² — inklusive Vorbehandlung, Einwirkzeit, Nachspülen und Entsorgung. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche, das an Nord- und Westseite Grünbelag zeigt, ergibt das etwa 1.800–2.700 € Festpreis. Günstiger wird es selten seriös. Angebote unter 8 €/m² enthalten meist keine Biozid-Vorbehandlung — dann ist der Belag nach einem Winter zurück.

Welche Fassaden sind besonders anfällig für Algen- und Moosbefall?

Vor allem Nord- und Westseiten, weil sie länger feucht bleiben. Zusätzlich: Flächen mit niedrigem Sonnen­eintrag, Fassaden in der Nähe von Bäumen oder hohen Hecken, Objekte in Flussnähe (Rheinschiene, Mosel, Main) und ländliche Lagen mit hoher Luftfeuchte. WDVS-Fassaden neigen stärker zu Algen als Klinker — die Dämmschicht hält Oberflächen kühler, Kondenswasser begünstigt Wachstum. In Rheinland-Pfalz und Rheinhessen sehen wir regelmäßig Objekte mit massivem Befall auf Nord­giebeln und an windabgewandten Seiten.

Ist das Verfahren umweltverträglich — oder landet das Biozid im Garten?

Das eingesetzte Biozid ist BAuA-zugelassen (Biozidverordnung 528/2012) und nach DIN EN 1276 wirksam gegen Algen, Moose und Flechten. Angewandt wird es in kontrollierter Dosierung, nicht flächig versprüht. Abwasser wird aufgefangen und fachgerecht entsorgt — das ist Aufnahmevoraussetzung für Betriebe in unserem 5-Punkte-Netzwerk. Bei sensiblen Standorten (Brunnen, Gemüsebeet direkt unter der Fassade, Teich) klärt der ausführende Fachbetrieb Alternativen oder zusätzliche Schutzmaßnahmen ab. Reines Niederdruck-Heißwasser ohne Biozid ist möglich, wirkt aber kürzer (1–2 Jahre statt 4–6).

Kann ich Algen und Grünbelag selbst entfernen — mit Essig, Chlor oder Soda?

Bei kleinen Flächen bis Bodenhöhe: eingeschränkt ja, mit klaren Grenzen. Essig greift Kalkputz, Naturstein und viele Klinker­arten an — Vorsicht. Chlor beschädigt die meisten Fassadenfarben und Dichtstoffe. Soda-Lösungen (Natron) funktionieren auf unempfindlichen Putzen, brauchen aber manuelle Bearbeitung. Das Hauptproblem: Ohne Abtötung der Sporen kommt der Befall schnell wieder. Und: Hochdruckreinigung an der Fassade aus 4–5 Metern Höhe ist Arbeits­sicherheit­s­risiko. Für alles oberhalb der Sockelzone oder flächigen Befall lohnt der Profi — nicht wegen „besserer Chemie", sondern wegen Gerüst, Einwirkzeit und Substratwissen.

Wie lange hält die Reinigung — und lohnt sich eine Imprägnierung?

Ohne Imprägnierung: 4–6 Jahre ohne sichtbaren Neubefall. Mit einer hydrophoben Silikonharz-Imprägnierung (nach der Reinigung aufgetragen): 8–12 Jahre. Die Imprägnierung verhindert, dass Feuchtigkeit in den Putz eindringt — ohne Feuchtigkeit keine Algen. Kostenpunkt: 4–8 €/m² zusätzlich zur Reinigung. Lohnt sich besonders auf Nordseiten, WDVS und Fassaden in feuchten Lagen. Auf gut besonnten Südseiten kann auf die Imprägnierung meist verzichtet werden.
Der letzte Schritt

Grünbelag weg. Und diesmal nachhaltig.

Senden Sie uns ein Foto Ihrer Fassade — der passende Fachbetrieb aus unserem Netzwerk meldet sich binnen 48 Stunden mit einem Festpreis für Reinigung und optionale Imprägnierung.

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