Nord- und Westseiten
Trocknen nach Regen deutlich langsamer als Süd-/Ostseiten. Auf WDVS zeigt sich Grünbelag dort oft schon nach 3–4 Jahren. Imprägnierung nach der Reinigung verdoppelt die Haltbarkeit.
Weichwasch-Verfahren mit Biozid-Vorbehandlung: Wir entfernen Algen, Moos und Flechten nicht nur oberflächlich — die Wirkstoffe zersetzen die Sporen bis in die Wurzeln. Ergebnis: 4–6 Jahre ohne Neubefall, mit optionaler Imprägnierung bis zu 12 Jahre.
Die häufigste Fehlannahme: „Ein kräftiger Hochdruckreiniger spült das Zeug schon weg." Kurzfristig stimmt das sogar. Nach 6–12 Monaten ist der Grünbelag aber zurück — oft stärker als vorher. Der Grund: Hochdruck entfernt das sichtbare Material, aber die mikroskopischen Sporen bleiben im Putz. Zusätzlich raut der Druck die Oberfläche auf, wodurch mehr Feuchtigkeit hält. Der perfekte Nährboden für den nächsten Befall.
Dazu kommt: Hochdruck auf WDVS, Putz oder Kalkfassaden zerstört die schützende Außenschicht. Wasserwege öffnen sich, Feuchtigkeit zieht in die Dämmung — am Ende steht eine Sanierung für 8.000–15.000 €, nur weil der Grünbelag mit zu viel Druck weg sollte. Auf Nordseiten und in feuchten Lagen ist das Risiko besonders hoch.
Wer Algen, Moos und Flechten dauerhaft loswerden will, muss die Sporen abtöten, nicht nur das sichtbare Wachstum abwaschen. Das funktioniert chemisch, nicht mechanisch.
Der Marktpreis für das Weichwasch-Verfahren mit Biozid liegt bei 12–18 €/m², inklusive Vorbehandlung, Einwirkzeit und Nachspülen. Für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Fassade bedeutet das 1.800–2.700 € Festpreis. Mit zusätzlicher Silikonharz-Imprägnierung addieren sich 4–8 €/m² — lohnt sich besonders an den kritischen Risikoflächen:
Trocknen nach Regen deutlich langsamer als Süd-/Ostseiten. Auf WDVS zeigt sich Grünbelag dort oft schon nach 3–4 Jahren. Imprägnierung nach der Reinigung verdoppelt die Haltbarkeit.
Schatten, Blatt-Feuchtigkeit, Pollen — ein perfekter Nährboden. Besonders kritisch bei immergrünen Hecken (Thuja, Kirschlorbeer), die ganzjährig Feuchtigkeit halten.
Rheinschiene, Mosel, Main — erhöhte Luftfeuchte treibt Algenwachstum. In Rheinhessen und im Rheinland sehen wir regelmäßig Fassaden, die alle 4–5 Jahre gereinigt werden müssen.
Nicht „wir prüfen irgendwie". Fünf harte, nachprüfbare Kriterien. Fehlt einer, kommt der Spezialist nicht zu Ihnen — egal wie gut das Angebot klingt.
Meisterbrief oder mindestens 10 Jahre nachweisbare Branchenerfahrung. Kein Quereinsteiger ohne Referenz.
Police-Nachweis liegt vor Auftragsbeginn schriftlich bei uns vor — inklusive Höhenarbeit und Sachschaden.
Festpreis-Verpflichtung. Kein Nachschlag ohne Ihre vorherige schriftliche Freigabe. Angebotspreis = Endpreis.
Durchschnitt mindestens 4,5 Sterne. Bei neu aufgebauten Teams: 5 detaillierte Referenzprojekte mit Kontaktfreigabe.
Handelsregisterauszug aktuell, positive Bonitätsauskunft. Kein Briefkastenunternehmen, keine offenen Insolvenzen.
Senden Sie uns ein Foto Ihrer Fassade — der passende Fachbetrieb aus unserem Netzwerk meldet sich binnen 48 Stunden mit einem Festpreis für Reinigung und optionale Imprägnierung.