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Natursteinfläche mit gereinigter, substrat­schonender Oberfläche
Sub-Leistung · Natursteinreinigung

Natursteinreinigung — schonend für jede Substratklasse.

Granit, Basalt, Sandstein, Kalkstein, Travertin, Schiefer. Jeder Naturstein hat seine eigene Empfindlichkeit und sein eigenes Reinigungs­fenster. Wir setzen substrat­spezifische Verfahren ein — vom Mikropartikel-Strahlen für denkmal­geschützte Flächen bis zur Poultice-Technik für tief eingezogene Verfärbungen.

Substrat vor Verfahren

Naturstein verzeiht keine falsche Methode.

Natursteinreinigung ist das anspruchsvollste Gewerk innerhalb der Außenreinigung. Jeder Naturstein hat eigene Mineral­zusammensetzung, Porosität, Kalk­anteil und Oberflächen­härte. Was bei Granit ohne Probleme funktioniert (Heißwasser mit moderatem Druck), zerstört bei Sandstein oder Kalkstein die Oberflächenschicht. Was bei robustem Basalt akzeptabel ist, mattiert polierten Travertin unwiederbringlich.

Wir beginnen jeden Natursteinauftrag mit einer Substrat-Identifikation. Bei unklarer Gesteinsart nehmen wir eine Probe­fläche und testen in unauffälligen Bereichen. Erst danach legen wir das Verfahren fest — und dokumentieren den Verfahrensnachweis schriftlich im Angebot. So wissen Sie vorher, was gemacht wird und warum.

Heißwasser-Niederdruck

Für robuste Natursteine wie Granit, Basalt, härtere Sandsteinsorten. 40–80 bar bei 60–90 °C, ohne Mattierung, ohne Substratabtrag.

Mikropartikel-Strahlen (JOS/Dibo)

Fast drucklos, mit feinen Mineralpartikeln. Goldstandard für denkmal­geschützte und historische Fassaden, Sandstein-Fensterumrandungen, Travertin-Platten mit feiner Textur.

Poultice-Verfahren

Zellulose- oder Kieselerde-Paste mit substratgerechtem Löser zieht tief eingezogene Verfärbungen (Metall-Rost, Öl, alte Pigmente) aus dem Stein — ohne Oberflächenabrieb.

Dampfoffene Imprägnierung

Nach der Reinigung, wenn gewünscht: substratgerechte Imprägnierung für 6–10 Jahre Schutz. Bei porösen Steinen nur dampfoffene Mittel, sonst drohen Frostschäden durch eingeschlossene Feuchtigkeit.

Die 5-Punkte-Prüfung

Unter dem Namen KlarWerk 360 arbeitet nur, wer alle fünf Kriterien erfüllt.

Nicht „wir prüfen irgendwie". Fünf harte, nachprüfbare Kriterien. Fehlt einer, kommt der Spezialist nicht zu Ihnen — egal wie gut das Angebot klingt.

01

Qualifikation

Meisterbrief oder mindestens 10 Jahre nachweisbare Branchenerfahrung. Kein Quereinsteiger ohne Referenz.

02

Haftpflicht ≥ 3 Mio. €

Police-Nachweis liegt vor Auftragsbeginn schriftlich bei uns vor — inklusive Höhenarbeit und Sachschaden.

03

Fair-Preis-Kodex

Festpreis-Verpflichtung. Kein Nachschlag ohne Ihre vorherige schriftliche Freigabe. Angebotspreis = Endpreis.

04

20+ verifizierte Bewertungen

Durchschnitt mindestens 4,5 Sterne. Bei neu aufgebauten Teams: 5 detaillierte Referenzprojekte mit Kontaktfreigabe.

05

Deutscher Sitz, saubere Bonität

Handelsregisterauszug aktuell, positive Bonitätsauskunft. Kein Briefkastenunternehmen, keine offenen Insolvenzen.

Das vollständige Prüfprotokoll zu Ihrem Spezialisten senden wir auf Anfrage zu. Jetzt anfordern →
FAQ

Natursteinreinigung — Ihre Fragen, beantwortet

Welche Natursteinarten reinigen Sie?

Die gesamte Bandbreite gängiger Natursteine im Außenbereich: Granit, Basalt, Sandstein, Kalkstein, Travertin, Muschelkalk, Schiefer, Grauwacke, Porphyr. Für jedes Material gibt es spezifische Verfahren und Grenzen — ein Universal-Verfahren wäre unseriös. Historische oder denkmal­geschützte Flächen bearbeiten wir nur nach sorgfältiger Einzel­einschätzung und in Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

Warum ist Säure bei Naturstein gefährlich?

Viele Natursteine haben Kalk­anteile — besonders Kalkstein, Marmor, Travertin, Muschelkalk und mancher Sandstein. Säuren (Essig, Salzsäure, Zitronensäure, viele „Wunder­reiniger" aus dem Baumarkt) lösen diesen Kalk und verursachen irreversible Oberflächen­schäden: matte Flecken, pulvernde Oberflächen, Entfärbungen. Erkennbar werden diese Schäden oft erst nach Tagen oder Wochen, wenn das Gestein durch Verwitterung weiter reagiert. Wir arbeiten grundsätzlich säurefrei, auch bei Flächen, die nicht direkt kalkhaltig sind.

Wie unterscheidet sich Natursteinreinigung von Beton- oder Pflasterreinigung?

Deutlich vorsichtiger. Naturstein ist im Kern mineralisch, hat aber eine feine Oberflächenstruktur, die beim Reinigen geschützt werden muss. Zu hoher Druck verursacht Mikrorauhungen, in denen sich Schmutz dann schneller festsetzt als vorher — die gereinigte Fläche ist nach einem Jahr wieder so verschmutzt wie vor der Reinigung. Wir arbeiten deshalb mit Heißwasser im Niederdruck-Bereich oder Mikropartikel-Strahlen (JOS-/Dibo-Verfahren) bei empfindlicher Oberfläche.

Kann historischer Naturstein überhaupt gereinigt werden?

Ja, mit passendem Verfahren. Unser Standard für historische und denkmal­geschützte Natursteinflächen ist das Mikropartikel-Strahlen — ein fast druckloses Verfahren mit feinen Partikeln, das Verschmutzung löst, ohne das Substrat abzutragen. Zusätzlich können Poultice-Verfahren (Zellulose- oder Kieselerde-Pasten) tief eingezogene Verfärbungen herausziehen. Bei denkmal­geschützten Objekten arbeiten wir vor Beauftragung mit den Denkmalschutz­behörden eine Verfahrensfreigabe aus.

Lohnt sich Imprägnierung bei Naturstein?

Fast immer ja. Eine substratgerechte hydrophobe Imprägnierung schützt 6–10 Jahre vor Wassereintrag, Grünbelag und Salzausblühungen. Wichtig: nicht jede Imprägnierung ist für jeden Naturstein geeignet. Bei dampfdurchlässigen Steinen (Sandstein, Muschelkalk) dürfen nur dampfoffene Imprägnierungen eingesetzt werden, sonst droht Verwitterung durch eingeschlossene Feuchtigkeit. Die passende Imprägnierung gehört zur Angebots­erstellung — wir klären vorher, was für Ihr Substrat tauglich ist.
Der letzte Schritt

Werterhalt für Ihre Naturstein­fläche.

Kostenlose Vor-Ort-Einschätzung mit Substrat-Identifikation. Danach Festpreis mit dokumentiertem Verfahrensnachweis.

  • Antwort binnen 48 hWerktags oft schneller.
  • Kostenlos & unverbindlichAuch bei Vor-Ort-Termin.
  • Schriftlicher FestpreisWas drin steht, zahlen Sie.